Moore-Hardware-Zyklus

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Moore-Hardware-Zyklus

Beitrag  lupu am Di 10 Jul 2012, 19:01

Einer der Gründer von Intel, * Moore, postulierte,
etwa alle zwei Jahre verdoppelt sich die Leistungsfähigkeit des Prozessors.

Im Gefolge entsteht Software, die sich umgehend der veränderten Performance bemächtigt.
Letzlich entsteht so ein wahnwitziges Vergeuden. Alle zwei Jahre : ab in die Tonne!
Was Neues muß her!

Druck durch intelligentes "Zyklus-Design"
- hält das Produkt bis zum Ende der Garantie, wenn ja, wie lange ?
- wie wird ein ausreichender Anreiz auf den Verbraucher erzeugt, ein neues Gerät zu kaufen ?

( Beispiel: die in Smartfons gern fest eingebauten Akkus dienen als "Sollbruchstelle")

Ergebnis: Die im wörtlichen Sinn seltenen Erden werden immer seltener, also teurer.
Die Elektronik-Schrott-Halden werden immer größer.

Fortschritt?
Wenn überhaupt, wohin ?

Mein Stil ist das nicht,
sondern mein Acerone von 2008, also schon Großväterchen, bleibt solange er läuft.
Ist halt ein etwas zu groß geratenenes Smartphone.
Die neigen allerdings ja auch dazu, sich breit zu machen. :lol:

Werd Erwachsen


Zuletzt von lupu am Mi 11 Jul 2012, 00:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Moore-Hardware-Zyklus

Beitrag  tno am Di 10 Jul 2012, 20:49

Eigentlich postulierte Moore nur, dass sich die Komplexität (Anzahl der Transistoren) verdopple.

Und es gibt genug Software die sparsam mit Ressourcen umgeht, wenn man nicht unbedingt das bunteste/neueste braucht. Am schlechtesten sieht es diesbezüglich wohl bei den Browsern aus.

tno

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