Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

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Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

Beitrag  L am Do 13 März 2014, 18:05

Manjaro Linux – Erste Erfahrungen

Mit Kilimandscharo dürften sich manche Anwender der Aussprache nähern wenn sie Manjaro Linux sagen wollen.
Die letzte Stable Release 0.8.9 'Ascella' ist erst vor wenigen Tagen erschienen. Ich bin neugierig geworden. Habe aber eine Festinstallation der Virtual Box vorgezogen. Denn ich wollte die Performance von Manjaro ohne mögliche Einschränkungen erleben.

Mindestanforderungen für eine erfolgreiche Installation von Manjaro Linux:

Festplatte: 30 GB
RAM: 1 GB
CPU: 1 GHz
Grafikkarte und Monitor: HD
Internet: Breitbandanschluss

Manjaro Linux benötigt etwa 5 bis 8 GB Festplatte. Damit ist es einsatzfähig im Rahmen der bereitgestellten Software.
30 GB wären jedoch vorteilhaft. Im Falle, dass zu einem späteren Zeitpunkt mehr Speicherplatz benötigt wird. Etwa für persönliche Dokumente, Photos, Videos, Musik.

Installation

Mit einer Live CD ist nach 20 Minuten die Installation abgeschlossen.
Sie kann entweder mit dem Installationsassistent oder dem Terminal erfolgen.
Anfänger und Einsteiger werden jedoch den graphischen Assistenten Thus nutzen. Erleichtert er ihnen doch die Installation.
Thus, ein Fork des Linux Mint Installers, wurde erst jüngst in Manjaro eingeführt.

Wer Manjaro Linux in Deutsch installiert, wird eventuell eine kleine Überraschung erleben: Der 'Manjaro Settings Manager' funktioniert nicht! Doch gerade er wäre wichtig für einen Anfänger. Da mit dem 'Manjaro Settings Manager' bequem Einstellungen am Betriebssystem vorgenommen werden könnten. Etwa für weitere Sprachpakete, Spracheinstellungen, Nutzer-Konten, Keyboard, Hardware Detection.

Was macht man nun in einer solchen Situation?

Zunächst war ich ratlos...
Denn eine Neuinstallation von 'Manjaro Settings Manager' via Paket Manager führte zu keinem positiven Ergebnis.
Im Terminal sah es nicht viel besser aus. Dort hatte ich versucht den 'Manjaro Settings Manager' neu zu installieren.
Beides war nicht von Erfolg gekrönt.

Schlussendlich entschied ich mich für eine „elegante Lösung“: Manjaro Linux in Englisch. Hier nun funktionierte der 'Manjaro Settings Manager'. Nun konnten endlich die Einstellungen am Betriebssystem durchgeführt werden.

Desktop-Umgebung

Meine Wahl: Xfce, ein leichtgewichtiger leistungsfähiger Standard-Desktop.
Manjaro Linux hat aber noch mehr im Angebot: KDE, Gnome 3, Cinnamon, Razor-QT, LXDE.

Welche Window Manager hat Manjaro Linux?

Openbox, FluxBox, IceWM.

Erster Eindruck

Manjaro Linux ermöglicht Anfängern und Einsteigern einen leichten Einstieg in Arch Linux.
Das Betriebssystem ist zudem vorkonfiguriert. Graphische Werkzeuge helfen dem Anfänger, wo er sonst überfordert wäre.
Fortgeschrittene haben zudem die Option das Betriebssystem ihren Wünschen anpassen zu können.  

Was Manjaro Linux besonders sympathisch macht ist die Tatsache, dass es nur einmal installiert werden muss. Denn künftig wird das Betriebssystem mit automatischen Updates versorgt. Eine Neuinstallation von Manjaro Linux für nachfolgende Versionen entfällt somit.

Mit der Rolling Release Distribution (Betriebssystem) ist man also immer up-to-date und hat gleichzeitig ein stabiles Betriebssystem.
Hierfür sorgen die Entwickler von Manjaro Linux durch erlesene Paketauswahl bevor sie zum Anwender kommt.

Manjaro Linux? Absolut empfehlenswert!!

Dieser Bericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Er ist ein Appell an die User auch ihre Erfahrungen mitzuteilen. Mit dem Ziel anderen zu helfen.

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Re: Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

Beitrag  VANC am So 12 Apr 2015, 04:03

Ich gebe dann auch mal meine Erfahrung weiter. In meinem Fall Manjaro Xfce 0.8.12 Ascella.
Nach der Installation von Manjaro, rate ich dringend zu einem System Update. Nicht auf die Automatik sondern auf das Terminal vertrauen. Wie das geht illustriere ich unten.

Code:
sudo pacman -Syu

Mit Enter wird der Update Prozess gestartet ...
Anschliessend geht man zum Joggen oder in den Supermarkt. 328 Updates können lange dauern. Wenn man Pech hat müssen noch einige Files mit Y/n bestätigt werden. Erst dann geht es mit dem Update weiter. Zum Glück war ich erst im Supermarkt. Zuhause angekommen, musste ich erst noch mit Y/n bestätigen. Das war aber nicht schlimm, da es Files wie Libre Office waren. Ok, auch ein paar System Files. Wenn man den Update Anweisungen im Terminal folgt, geht eigentlich alles klar.
Dann bin ich aber doch noch zum Joggen gegangen ... biggrin
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Re: Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

Beitrag  L am So 12 Apr 2015, 16:49

Wie verlief bei Dir das Kernel Update?

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Re: Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

Beitrag  VANC am Mo 13 Apr 2015, 01:46

Problemlos ...  Smile

Im ersten Moment wusste ich gar nichts anzufangen mit dem kleinen Pinguin in der Task Leiste. Ok, ich klickte ihn aus Neugierde an ... Habe jetzt Linux Kernel 3.18.11-1 LTS installiert. Mein OS funktioniert prima. thumbs
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Re: Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

Beitrag  L am Mo 13 Apr 2015, 12:18

VANC schrieb: Habe jetzt Linux Kernel 3.18.11-1 LTS installiert. Mein OS funktioniert prima. thumbs
Kann ich ebenfalls bestätigen. Very Happy

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Re: Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

Beitrag  VANC am Mo 13 Apr 2015, 17:46

Bei mir war es aber erst nach Jogging. biggrin
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Re: Manjaro Linux - Erste Erfahrungen

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